Über mich

silke

Willkommen auf meiner Homepage !

 
Mein Name ist Silke Forster und ich bin am 4.08.73 geboren. Da ich schon oft gefragt wurde, wie ich zum Tätowieren gekommen bin, hier nun einige Anmerkungen dazu:

Als ich mir Stück für Stück meinen Rücken tätowieren ließ, steckte ich mitten in den Abitur-Klausuren. Viele Stunden saß ich im Tattoo-Studio und bekam Dadurch einiges über die Abläufe und den Arbeitsalltag rund ums Tätowieren mit. Am meisten begeisterte mich die Art wie Tattoo-Motive gezeichnet sind und wie diese dann auf der Haut umgesetzt werden. Also entschloß ich mich Tätowiererin zu werden. Damals 1992 gab es noch keine Stellenanzeigen in Tattoo-Magazinen, sondern man fragte einfach bei Tätowierern nach, ob sie bereit wären, einem etwas beizubringen. Glücklicherweise fand ich bald jemanden von dem ich viel lernen konnte.

Inzwischen hatte ich das Abitur erfolgreich abgeschlossen, hielt mich mit Gelegenheitsjobs über Wasser ( zur Freude meiner Eltern ;-) ) und lernte quasi nebenbei das Tätowieren. Nun tätowiere ich schon seit 1995 und es ist absolut mein Traumjob. Sowohl die Gespräche mit meinen Kunden, als auch die Zeichen- und Tätowierarbeit erfüllen mich vollkommen.

Die Einstellung der Gesellschaft hat sich inzwischen zum Tätowieren und zu Tätowierten sehr verändert. Obwohl der Beruf des Tätowierers in Deutschland immer noch nicht als Beruf anerkannt ist. Dabei finde ich persönlich einen Aspekt sehr interessant:

Tätowierungen ( also wohl auch Tätowierer ) gab es schon immer. Sogar der Urzeitmensch ´-Ötzi- hat Tätowierungen. Das wirft doch die Frage auf : Warum lassen sich Menschen täwowieren ? Wenn man sich vorstellt, daß es doch wirklich völlig unnötig ist, sprich es ist ja nicht lebensnotwendig eine Tätowierung zu haben. Im Gegenteil ist doch die Gefahr einer Infektion je weiter man in der Menschheitsgeschichte zurück geht umso größer. Und man kann wohl annehmen, daß ein –-Ötzi-  andere Sorgen hatte, als sich tätowieren zu lassen.

Meiner Meinung nach ist eben auch das Tätowieren eine Form der Kunst. Also ein Art, sich künstlerisch auszudrücken. Und für mich ist Kunst eines der wichtigsten Merkmale, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Objektiv betrachtet ist Kunst in jeglicher Form völlig unnütz, denn weder macht es einen satt noch hält es im Winter warm. Doch es ist wichtig für die Seele. Eine Welt ohne Kunst wäre wohl ein Alptraum. Von daher wäre es doch wirklich wünschenswert, wenn auch die Kunst des Tätowierens endlich als ein Teil des gesellschaftlichen Lebens anerkannt würde. Sei es nun als Kunst-Form, Handwerk oder simple Dienstleistung.

Ich für meinen Teil freue mich über jeden Kunden, der mir das Vertrauen entgegen bringt, ihm oder ihr ein Bild stechen zu lassen, was ein Leben lang bleibt. Diesen Mut, seinen Körper für immer zu verändern, sollte man anerkennen. Ich bin mir der Verantwortung bewußt und versuche immer mein Bestes zu geben.


Also hoffentlich bis bald

Eure Silke

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